Familienforschung ist für uns kein Selbstzweck, sondern sie dient als ein wichtiges Hilfsmittel sowohl bei der Forschungsarbeit zur Papiergeschichte wie auch bei der Erstellung der Wohnstättenchronik.

Um die Chronik von Papiermühlenstandorten zu erarbeiten, muss zunächst versucht werden, die Namen der Besitzer und/oder Pächter in den einzelnen Zeiträumen herauszufinden, danach kann man gezielt in den betreffenden Gerichtsbüchern und anderen Dokumenten nach Kauf- und Erbverträgen, Testamenten und ähnlichem Material forschen.

Auch bei der Erstellung von Wohnstättenchroniken ist die Familienforschung unerlässlich, denn die Grundbücher beginnen in den Ortschaften des Altenburger Landes erst um etwa 1725. Für den Zeitraum davor gibt es gewöhnlich keine exakte Grundstücksbezeichnung bzw. -nummer. Deshalb kann man die früheren Eigentümer nur durch rückwärtige Erbfolge ermitteln, was nur möglich ist, wenn man die Namen der jeweiligen Vorfahren kennt.

Hinsichtlich der Wohnstättenchroniken wurden unter vielen anderen besonders folgende Familien genealogisch erforscht:

  • APEL
  • BAUCH
  • BERGER
  • BERNSTEIN
  • ERLER
  • ETZOLD
  • FRIEDEMANN
  • GENT(Z)SCH
  • HATTSTÄDT
  • HAUSKELLER
  • JÄHNIG
  • KAMPRAD
  • KERT(Z)SCHER
  • KIPPING
  • KIRMSE
  • KÖHLER
  • KRAT(Z)SCH
  • KRETZSCHMAR
  • KROSSE
  • KRÖBER
  • LANGE
  • LÄMMEL
  • LICHTENSTEIN
  • LÖSCH
  • MÜLLER
  • NABEL
  • NIT(Z)SCHE
  • PÖHNER
  • RÄßLER
  • RUDOLPH
  • SCHELLENBERG
  • SCHMIDT
  • THIEME
  • VOGEL
  • WALDENBURGER
  • ZETZSCHE

Im Rahmen der papiergeschichtlichen Forschungen sind vor allem folgende Familien genealogisch bearbeitet worden:

  • BEYER
  • EICHHORN
  • FIETZ
  • FLINSCH
  • GÜNTHER
  • K(A)EFERSTEIN
  • LENKERSDORF(FER)
  • REHM
  • STOLTZE
  • WIESER
  • WITTIG