Pahna im Februar 2006

Pahna im Februar 2006

Pahna ist ein Ortsteil von Fockendorf

Heute ist Pahna besonders durch das Naherholungsgebiet mit dem Baggersee, zahlreichen Bungalows und Campingplätzen, aber auch durch den Pahnaer Wald bekannt.

Von erheblicher Bedeutung für Pahna war früher die Braunkohlengrube Augusta. 1880 begann die Fockendorfer Papierfabrik hier Braunkohle für den Eigenbedarf abzubauen. Die Grube war bis 1955 in Betrieb und das Restloch des Tagebaus ist der See im heutigen Naherholungsgebiet.

Pahna ist 1227 erstmals in einer Urkunde erwähnt worden. Damals war es ein Vorwerk der Burggrafen von Penig. Dieses Vorwerk wurde 1366 an das Bergerkloster zu Altenburg verkauft und wurde dadurch zum Klostergut. Es ist gewissermaßen die Keimzelle der Ortschaft. Nach Aufhebung des Altenburger Bergerklosters kam das Klostergut 1543 in den Besitz des Landesfürsten und wurde später an private Eigentümer verkauft. Abraham Kratzsch wird 1628 als erster privater Eigentümer namentlich genannt.

Der Ortsname Pahna leitet sich vom altsorbischen Begriff bana ab, was Tal bzw. Grube bedeutet. Noch bis ins 18. Jahrhundert hinein existierte hier eine Lehmgrube, die wohl zu dieser Bezeichnung führte.