Wasserzeichen (WZ) sind ein wichtiges Charakteristikum des europäischen Handbüttenpapiers. Sie tauchen zuerst 1282 in Italien auf, die alten chinesischen und arabischen Papiere besitzen keine Wasserzeichen. Sie waren zunächst Meister- bzw. Herkunftsmarken, später wurden sie aber vorwiegend Sortenzeichen, Formatzeichen und Gütezeichen. In der Papiergeschichtsforschung spielen sie eine entscheidende Rolle, weil mit Hilfe der Wasserzeichen die Herkunft und das Alter der Handbüttenpapiere bestimmt werden kann. Das Fockendorfer Papiermuseum verfügt über eine Sammlung originaler Handbüttenpapiere aus dem Zeitraum etwa ab 1500. Außerdem über eine umfangreiche Sammlung von Wasserzeichenkopien inklusive der 15-bändigen Publikation von Gerhard Piccard.