Das Kleinwasserkraftwerk des Museums liegt am Pleißemühlgraben von Fockendorf. Dieser Mühlgraben ist ursprünglich für die Fockendorfer Getreidemühle angelegt worden (siehe unter Heimatmuseum/Fockendorfer Mühle). Nachdem der herzogliche Rat und Amtmann Nicolaus Zapf 1690 die Mühle erworben hatte, verlängerte er den Mühlgraben erheblich, indem er das zugehörige Pleißenwehr weiter flussaufwärts verlegte. Durch den Bau des Staudamms 1953 wurde dieses Wehr überflutet und durch ein regelbares Einlaufbauwerk ersetzt, das 2008 erneuert worden ist.

Die Pleiße selbst entspringt bei Ebersbrunn, südwestlich von Zwickau, ist ca. 90 km lang und mündet nordwestlich von Leipzig bei Möckern in die weiße Elster. Nebenflüsse sind die Sprotte, die Wyhra und die Parthe.